Das alte Jahr

geschrieben von cavo | 31 Dez, 2008
Das alte Jahr endet bekanntlich in wenigen Stunden. In wie? Weiss!!

Silvester im Schnee
Wir hatten übrigens gerade unser erstes, gemeinsames Käse-Fondue... mal sehen, ob es unser letztes bleiben wird...
Wink

Das neue Jahr

geschrieben von cavo | 31 Dez, 2008
Das Jahr geht zuende und wir können wohl mit Recht behaupten, dass es eines der erlebnisreichsten war. Sei es nun Jaspers Geburt, sei es der Wechsel des Jobs oder sei es der Umzug in die Schweiz. Wir hatten eine Reihe von Nackenschlägen zu verkraften, aber auch viele Momente des Glücks. In den kommenden Monaten wird sich dann zeigen, ob unsere Entscheidungen richtig waren. Ich wage einfach jetzt schon einmal die Aussage: Und ob!!

Für das jeweils kommende Jahr versucht man zumeist, mit guten Vorsätzen dieses Jahr zu prägen. Bei der Auswahl meines guten Vorsatzes habe ich etwas Probleme gehabt. Ich habe im Verlauf des Jahres soviele gute Vorsätze gehabt und mich dran gehalten, nun will ich die Dinge deutlich flexibler behandeln. Einen guten Vorsatz könnte ich mir aber vorstellen und es ist dieses Mal ein egoistischer: ich will das Leben in all seiner Vielfalt und Ruhe geniessen - mit der Familie, mit Freunden und alleine.

Beenden möchte ich das Jahr mit einen Spruch, der schon an die Qualität der Aussagen von Sokrates, Nietzsche oder Kant kommt. Er stammt von Prof. Dr. Podolski aus München:
Fussball ist wie Schach - nur ohne Würfel.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen entspannten Jahresübergang und hoffe, dass ihr auf das wesentliche konzentrieren könnt - auf das Leben!

Webcam

geschrieben von cavo | 31 Dez, 2008
So, ich habe die Webcam wieder aktiviert:

cavo zuerich


Ich werde aber noch einen permanenten Link setzen.

Offenburg

geschrieben von cavo | 29 Dez, 2008
Wir sind derzeit in Offenburg bei Wiebkes Bruder. Super-nett hier! Die Gegend ist ein Traum und die Tage verfliegen leider wie im Flug. Morgen geht es zurück nach Küsnacht und dann geniessen wir den Rest von unserem Urlaub. Ich versuche noch ein paar Fotos hochzuladen, aber irgendwie will der Cardreader wieder nicht.

Gefangen im Reich aus Eis und Schnee

geschrieben von cavo | 26 Dez, 2008
Heute war auf spiegel.de - genauer gesagt in der Rubrik einestages - ein Bericht über die Schneekatastrophe von 1978, in der grosse Teile Norddeutschland innerhalb weniger Stunden komplett zugeschneit wurden. An sich ein sehr interessanter Bericht, aber ...

Es gibt da ein paar Fotos, die den Bericht mit Dramatik versehen sollen. Ich persönlich denke, dass das Thema an sich dramatisch genug ist - das sahen die (Bild-)Redakteure wohl anders. Hier mal zwei Bilder aus der Serie

Spiegel
Foto 1: Winter auf der Autobahn: Eingeschneite Pkw und Lastwagen auf der A7 zwischen Schleswig und Flensburg. (Quelle: http://einestages.spiegel.de)


Auf dem folgenden Foto sind dann zwei um Hilfe winkende Personen zu sehen - nennen wir Sie mal Horst und Uwe.

Spiegel
Foto 2: Warten auf Hilfe: Bewohner eines eingeschlossenen Ortes winken - auf Hilfe hoffend - zum Hubschrauber hinauf. (Quelle: http://einestages.spiegel.de)

Und nun die Titelseite der damaligen Ausgabe. Nanu, Horst und Uwe - gerade noch im beschaulichen Heimatdorf und nun schon auf der Show-Bühne?

Spiegel
Foto 3: Nichts geht mehr: Auch der "Stern" Nr. 3/79 titelte mit der Schneekatastrophe in Schleswig Holstein. (Quelle: http://einestages.spiegel.de)

Ich habe den Bildausschnitt aus Foto 2 mal übernommen und in die Titelseite reinkopiert.

Spiegel

Habs mal ausprobiert, es sind exakt die gleichen Personen, die sind einhundertprozentig deckungsgleich. Ich finde so etwas imme schade, wenn so plumbe Fotomontagen noch mehr Dramatik geben sollen als eigentlich notwendig. Bilder sprechen doch in der Regel für sich...

Happy birthday

geschrieben von cavo | 25 Dez, 2008

Herzlichen Glückwunsch zum ... 35-e-ten Geburtstag...

Und auf besonderen Wunsch von den lieben Verwandten aus Haltern am See, hier ein paar aktuelle Fotos von den Kleinen:


Zwei, die zusammenhalten - Dialog Teil I


Dialog, Teil II

Frohe Weihnachten

geschrieben von cavo | 24 Dez, 2008

Weihnachten 2008
Ich wünsche allen ein frohes Fest und hoffe, dass ihr reichlich beschenkt werdet. Ich habe es schon mehrmals gesagt, wiederhole mich aber gerne: Der wahre Wert eines Geschenks ist nicht der Preis, sondern die Idee dahinter. Und wo wir gerade schon eine Lebensweisheit haben, senden wir die nächste gleich hinterher (mit freundlicher Genehmigung eines guten alten Bekannten): Das Leben ist grossartig, der Rest sind nur Details.

Geniesst den Tag!

Die berühmte Kolumne von Francis P. Church

geschrieben von cavo | 24 Dez, 2008
Das wollte ich noch kurz nachreichen, habe ich soeben gefunden. 1897 wollte die achtjährige Virginia O'Hanlon aus New York es ganz genau wissen: Gibt es den Weihnachtsmann wirklich? Darum schickte sie ihre Frage an die New Yorker "Sun".

Die Sache war dem Chefredakteur der „Sun“ so wichtig, dass er einen erfahrenen Kolumnisten, Francis P. Church, beauftragte, eine Antwort für die Titelseite zu entwerfen. Bis zur Einstellung des Blattes im Jahr 1950 erschien dieser Briefwechsel jährlich.

Seit 1977 erscheint die Geschichte in der „Welt am Sonntag“ an Weihachten

Ich bin acht Jahre alt. Einige meiner Freunde sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der ,Sun' steht, ist immer wahr. Bitte sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?

Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie sind angekränkelt vom Skeptizismus eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben nur, was sie sehen: Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, Virginia, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört.

Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen.

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann.

Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Treue. Und du weißt ja, dass es all das gibt, und deshalb kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Sie wäre so dunkel, als gäbe es keine Virginia. Es gäbe keinen Glauben, keine Poesie – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das ewige Licht der Kindheit, das die Welt erfüllt, müsste verlöschen.

Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben.

Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle an Heiligabend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht – was würde das beweisen?

Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens Kindern und Erwachsenen unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt.

Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die größte Gewalt auf der Welt zerreißen kann.

Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. ,Ist das denn auch wahr?' kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer, und nichts ist beständiger.

Der Weihnachtsmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehn mal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia! Dein Francis Church

Grüne Weihnachten

geschrieben von cavo | 23 Dez, 2008
So, nun issas wassadicht. Wenn nicht noch ein grosses Wunder geschieht, dann werden wir grüne Weihnachten haben - wie immer in den vergangenen Jahren. Weisse Weihnachten in Deutschland ist schon einige Donnerstage her.

So lag Deutschland zuletzt an den Weihnachtsfeiertagen 1981 fast ganz - zu 70 bis 80 Prozent - unter einer geschlossenen Schneedecke, berichtete der Deutsche Wetterdienst in Offenbach.
(Quelle: 3SAT)

Und hier in der Schweiz sah es zunächst so aus, als ob wir mal wieder diese Seltenheit geniessen können, aber hier liegt nix mehr. Um Schnee zu sehen, muss man etwas den Hügel hochfahren, in den höheren Lagen hat es noch ein paar Zentimeter. Schade, hatte mich schon darauf gefreut. Auf der anderen Seite halte ich es biblisch: Wenn Moses nicht zum Berg kommt ...
Dann fahren wir eben hoch in den Schnee und machen einen weihnachtlichen Schnee-Spaziergang im Dunkeln. Hat bestimmt was!

Jo Man - Rapperswil

geschrieben von cavo | 22 Dez, 2008

Das Wetter war nicht so doll, da haben wir uns gesagt, wir machen einfach mal einen kurzen Ausflug in den Süden des Sees - nach Rapperswil.
Wir waren mal vor einigen Wochen dort, allerdings eher im Randgebiet und dieser Teil war nicht besonders schön. Nachdem aber jeder von der wunderschönen Altstadt von Rapperswil geschwärmt hat, haben wir uns gedacht, wir schauen uns das mal an. Was soll ich sagen: gelogen hat keiner!

Rapperswil
Auf dem Marktplatz. Nele gibt ein Konzert auf dem abgedeckten Brunnen.

Wie gesagt: wir kannten wir den Randbereich der Stadt und ich war irritiert, wie gleich die Reaktionen meiner Kollegen waren, als ich ihnen sagte, dass ich mit der Stadt nicht so viel anfangen könnte, jedenfalls nicht mit dem Teil, den ich gesehen habe."WAAAASSS? Wo warst Du denn? Rapperswil ist unglaublich schön!" Nun gut, gib' sie noch 'ne Chance und auf in den Süden. Und nun haben wir die Altstadt gefunden - war ehrlich gesagt gar nicht schwer - und wurden von wunderschöner, alter Architektur begrüsst.

Rapperswil
Burgfräulein Marie begutachtet ihr Reich

Direkt zu sehen ist Schloss Rapperswil, wie es sich für eine Burg oder ein Schloss gehört etwas erhöht und bereits aus der Ferne zu sehen.

Altstadt von Rapperswil
Die Altstadt von Rapperswil mit Schloss

Von dort oben hat man dann einen unglaublichen Ausblick über die Landschaft und gestern war mal es mal wieder besonders spannend. Das Wetter zeigte sich gestern abwechlungsreich. Es war also ziemlich wolkig, aber das war ein Garant für schon fast gespenstige Atmosphäre.

Rapperswil
Blick vom Schloss Rapperswil

In der Stadt befinden sich eine Reihe von niedlichen Geschäften, aber ich dachte ein besonderes Highlight gefunden zu haben: eine Pommesbude!! Also nix wie rein und Pommes mit Currywurst bestellen. Gab es leider nicht, so dass ich mich ein bisschen selbst betrogen habe. Eine normale Bratwurst mit Ketchup... okay, das war wohl nix und zeigt mir mal wieder, dass es eine richtige Currywurst nur im Revier gibt - die Berliner können eventuell noch mithalten...

Was mir übrigens gerade während des Schreibens aufgefallen ist, bzw. in den Kopf kam. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Schloss und einer Burg? Also, mal eben schnell ein bisschen yahoot und folgendes gefunden: Ist das eine Burg, ein Schloss oder doch ein Herrenhaus?

Nele hört Mucke

geschrieben von cavo | 21 Dez, 2008
Nele hört Mucke

Dem muss man nicht viel hinzufügen.

Raumwunder Renault Grand Espace

geschrieben von cavo | 20 Dez, 2008
Sind heute einmal um den halben See mit dem neuen Vehikel gefahren und haben nahezu jeden Knopf gedrückt, den es zu drücken gibt. Falls jemand von Euch eine Familien-Kutsche mit viel Raum, einem extrem angenehmen Fahrwerk sucht, das dazu auch noch gut aussehend ist, dann kann ich euch den Renault Grand Espace nur wärmstens ans Herz legen. Mal sehen, wie ich in ein paar Monaten darüber denke / schreibe...

Mein erster Unfall

geschrieben von cavo | 18 Dez, 2008

Ich fahre nun seit ungefähr 30 Jahren Fahrrad. Und noch nie hatte ich einen nennenswerten Unfalls. Bis heute...

Ich fahre die Seestrasse entlang um zur Arbeit zu kommen. Kurz vor einer Tankstelle überholt mich ein Mercedes und wird langsamer. Ich denke noch "Der wird doch nicht..." und bevor ich den Satz zuende gedacht habe, biegt er - ohne zu blinken - einfach rechts ab und ich kann leider nicht mehr abbremsen.

Glücklicherweise fahre ich immer für andere mit und habe deswegen die Geschwindigkeit automatisch reduziert, aber ich bin dennoch ziemlich stark in die Beifahrerseite gerasselt. Die Dame (nein, ich werde keine Klischees bedienen) stieg dann sofort aus und fragte mich zuerst ob es mir gut gehen würde und direkt im Anschluss, ob ich auf dem Fahrradabschnitt oder dem Gehweg gefahren bin. Was sollte das werden? Mir die Schuld geben wollen? Zur Krönung sehe ich dann noch, dass auf dem Beifahrersitz ein Neugeborenes im Maxi-Cosi sas...

Eine Entschuldigung habe ich nicht im Ohr und leider wird meine Meinung über Mercedes-Fahrer(innen) nicht mit positivem Futter genährt. Ich will ganz ehrlich sein - ich kenne bislang leider keinen, der unter dem Stern fährt und den ich als sympatischen (Verkehrs-)Zeitgenossen bezeichnen würde. Falls jemand von sich meint, er sei anders, dann kann er sich gerne vorstellen, ich glaube grundsätzlich an das Gute im Menschen...

Ich Vollidiot habe natürlich vergessen, mir das Nummernschild aufzuschreiben. Nun tut mir der Knöchel ein bisserl weh und ich befürchte eine eventuelle Arztrechnung selbst begleichen zu müssen. Ist bald Weihnachten, ich trage Entspannung im Herzen
Wink

Ach ja, ich habe heute übrigens den Wagen abgeholt. Tolles Fahrzeug. Ein Raumwunder, extrem angenehm zu fahren und mit diversen Gimmicks ausgestattet. Wir werden es geniessen! Und so wenig Fahrradfahrer wie möglich von der Strasse schubsen..

Je höher der IQ

geschrieben von cavo | 17 Dez, 2008
Je höher der IQ, desto dümmer die Fernsehsendungen, die sich Menschen anschauen...
(Zitat von Helmut Thomas)

Wenn ich mir das TV-Programm streckenweise so ansehe, dann scheint es in den letzten Jahren einen massiven, allgemeinen Anstieg des IQs gegeben zu haben...

Neewatthammahammawedda

geschrieben von cavo | 17 Dez, 2008

Tatort: Küsnacht
Datum: 17.12.2008
Uhrzeit: 6:30 Uhr
Täter: Marie
Tatbestand: Lautstarkes Gebrüll aufgrund der Erkenntnis, dass es heute Nacht ziemlich heftig geschneit hat.

Und wie. Hier ist alles weiss, richtig weiss. Ich bin mir nicht sicher, wann ich derartige Umstände in Deutschland zuletzt gesehen habe. Einfach unglaubliche Zustände sind das hier...

Auf dem Weg zur Arbeit hätte ich mich übrigens fast mit dem Fahrrad auf die Nase gelegt. Ich wollte einem Baustellenschild ausweichen, aber irgendetwas war da noch unter dem Schnee. Glücklicherweise habe ich unglaubliche, katzenartige Reflexe, die ein Umfallen verhinderten. Vielleicht war es aber auch die reduzierte Geschwindigkeit von gefühlten 3 km/h...

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